AKTUELL

Broschüre von dem Verband der Museen der Schweiz (VMS) zur Provenienzforschug

"Provenienzforschung im Museum I"
NS-Raubgut. Grundlagen und Einführung in die Praxis

Die Broschüre NS-Raubgut. Grundlagen und Einführung in die Praxis wurde von Dr. Carolin Lange und Dr. Thomas Schmutz verfasst. Sie legt den Fokus auf die Provenienzforschung zu NS-Raubgut. Sie will die Museen für das Thema sensibilisieren und bietet einen kompakten Überblick. In erster Linie richtet sie sich an mittlere und kleinere Museen welche noch keine praktischen Kenntnisse besitzen und ist als Leitfaden gedacht. In der Broschüre werden die Grundlagen und wesentlichen Fragestellungen zu NS-Raubgut kurz und prägnant vorgestellt.

Die Broschüre im PDF-Format herunterladen.



Digitaler Workshop – Verband der Museen der Schweiz (VMS)

Parallel zur Veröffentlichung der Broschüre NS-Raubgut. Grundlagen und Einführung in die Praxis organisiert der Verband der Museen der Schweiz (VMS) zur Praxis der Provenienzforschung einen digitale Workshop auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Die Workshops werden geleitet von Dr. Carolin Lange und Dr. Thomas Schmutz.

Der Workshop auf Deutsch findet am 9. März 2021 statt, der Workshop auf Französisch am 17. März 2021 und der Workshop auf Italienisch am 18. März 2021.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung 
besuchen Sie die VMS-Website



"Telemachs Odyssee. Von Fürsten zu Nationalsozialisten"
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur – 27.03.-24.05.2021

Angelika Kauffmanns Telemach-Gemälde hat eine wahrliche Odyssee hinter sich, bis es nach Chur in die Sammlung des Bündner Kunstmuseums gelangte. Kauffmanns Telemach war in Besitz von Fürsten und Nationalsozialisten, bis die Irrfahrt in der Heimat der Künstlerin ein Ende nahm. Diese unglaubliche Geschichte, die einem Kriminalfall gleicht, ist Teil der Ausstellung, in der erstmals Provenienzen von Werken aus der Sammlung des Bündner Kunstmuseums thematisiert und der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Provenienzforschung ist Detektivarbeit. Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte von Werken zu erforschen und die Eigentumsverhältnisse und Handwechsel in einer möglichst lückenlosen Abfolge zu dokumentieren. In den letzten zwei Jahren konnte dank der finanziellen Unterstützung des Bundesamtes für Kultur BAK und der SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden an der Aufarbeitung der Provenienzen einer Auswahl von Werken aus der Sammlung gearbeitet werden
.

Weitere Informationen finden Sie auf der
Website des Bündner Kunstmuseums Chur
.


Interdisziplinäres Symposium zur Provenienzforschung – SIK-ISEA, 3. und 4. Juni 2021

Die Rekonstruktion der Geschichte von Kunstwerken hat sich jüngst von einer Hilfswissenschaft in Museen, im Auktionswesen oder in der kunsthistorischen Grundlagenforschung zur eigenständigen Disziplin der Provenienzforschung ausgebildet. Dieses internationale Symposium, das am 3. und 4. Juni 2021 von dem SIK-ISEA in Zusammenarbeit mit der Association Suisse de Recherche en Provenance organisiert wird, hat zum Ziel, die Akteure der Disziplin zusammenzubringen und dem Nachwuchs in dieser neuen Disziplin eine Plattform zu bieten.

Weitere Informationen finden Sie auf der
SIK-ISEA-Website.